Dr. Nina Schiestl
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Methode und Haltung

Meine Arbeit basiert auf dem Konfliktlösungsmodell der Gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg und wird untermauert von Erkenntnissen aus Verhaltensforschung und Neurobiologie. Dabei wird eine Grundhaltung vermittelt, die unabhängig davon, was Menschen tun oder sagen, die Aufmerksamkeit immer auf jene Bedürfnisse richtet, welche mit jeweiligen Verhalten befriedigt werden sollen.
Da menschliche Grundbedürfnisse immer als sinnvoll gelten, gelingt es, Wertschätzung und Verständnis auch dann noch zu erhalten, wenn die aktuellen Handlungen des Konfliktpartners den eigenen Absichten zuwiderlaufen.
Gleichzeitig werden die eigenen Bedürfnisse nie aufgegeben und letztendlich wird nach Lösungen gesucht, welche die Anliegen aller Beteiligten erfüllen.
Die auf dieser wertschätzenden Haltung aufbauende Gesprächstechnik kommt ohne Schuldzuweisungen aus und geht konstruktiv, schnell und direkt auf die kritischen Punkte ein.
Die Grundhaltung der wertschätzenden Kommunikation ist auch meine Basis für Mediationen und Moderationen, wobei ich für diese Prozesse zusätzlich klassische Strukturen und Techniken einsetze.
Für mich persönlich ist diese Haltung zur Lebensanschauung geworden und ich habe die Methode schon in vielen eigenen kleinen und größeren Konflikten im familiären und beruflichen Umfeld erfolgreich angewendet.

Wie andere Anwender von der Methode profitieren, lesen Sie hier.

Arbeitstechniken in Workshops

Meine Workshops sind hochgradig praxisorientiert. Das bedeutet, es gibt nur wenig frontalen Input.  Stattdessen erarbeiten wir gemeinsam die Theorie in Dialogen und Diskussionen, sowie durch Aufgabenstellungen die von Kleingruppen bearbeitet und präsentiert werden. Dein größten Zeitanteil beanspruchen Übungen, Übungen und nochmals Übungen.

Generell verwende ich in meinen Workshops:

  • Gruppenarbeit zur schrittweisen Erarbeitung der Gesprächstechnik,
  • Einzelarbeit und Kleinstgruppenarbeit zur Analyse persönlicher Motive und Werte,
  • Fallbeispiele aus der Praxis der TeilnehmerInnen,
  • Rollenspiele zur Vertiefung der erlernten Fähigkeiten,
  • Übungen mit Worst-Case-Szenarien um die eigenen Grenzen zu erweitern.